Der visuell poetische Kurzfilm „La mer“ ist in erster Linie ein ausdrucksstarker Tanzfilm, der im Sommer 2001 im malerischen Rayol-Canadel-sur-Mer an der französischen Côte d’Azur auf analogem 8mm-Film gedreht wurde. Vor der leuchtenden Kulisse der mediterranen Landschaft zieht die Küste entschleunigt am Auge des Betrachters vorbei. Die Choreografie beginnt in der geborgenen Architektur einer Naturstein-Pergola, von wo aus sich die Tänzerin sich auf eine tänzerische Entdeckungsreise begibt: Sie durchquert üppige, südländische Gärten, verschmilzt mit der Natur und bahnt sich ihren Weg in Richtung der wilden Felsküste. Direkt am tosenden Meer, auf einer exponierten Felsformation, erreicht der Tanz schließlich seinen dynamischen Höhepunkt. Das Werk dokumentiert nicht nur den Dialog zwischen menschlichem Körper und Natur, sondern fängt zeitgleich das sanfte Vergehen der Zeit ein, während sich der Sommertag langsam dem Ende neigt.
The visually poetic short film „La mer“ is primarily a dance film, captured on analogue 8mm film during the summer of 2001 in Rayol-Canadel-sur-Mer along the French Côte d’Azur. Set against the vibrant backdrop of the Mediterranean coastline, the film opens with sweeping views of the passing landscape. The dancer begins her performance within the structured frame of a natural stone pergola before embarking on an exploratory movement through lush, sun-drenched gardens. As the environment transitions from cultivated nature to the rugged seaside, the dance culminates in a powerful climax set directly on a dramatic rock formation by the open water. Accompanying the dancer’s movement, the film delicately captures the fading light as warm daytime gives way to sunset over the sea.